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Samstag, 31. Dezember 2011

Tipps Windows (XP, Vista, Seven)

77 Tipps Windows (XP, Vista, Seven) 
systembetreuung scherer

(Keine) Sounds
Sie möchten nur bei einigen wichtigen Ereignissen einen Sound hören, ansonsten soll Ihr PC still sein. Wenn Sie vom "Windows-Standard" ausgehen und dann eine Vielzahl von Einträgen deaktivieren, haben Sie gut
zu tun. Einfacher geht's, wenn Sie das Soundschema "Keine Sounds" wählen und einige Ausnahmen einrichten (beispielsweise für "Geräteanschluss" und "Gerätetrennung").

Ansichtstaste
Wenn Sie schnell die Ansicht im aktuellen Explorer-Fenster anpassen möchten, drücken Sie einfach Alt+A und danach den Anfangsbuchstaben der Option, die Sie aktivieren möchten. Mit "D" zum
Beispiel wird die Detailansicht aktiviert und mit "L" die Listenansicht.

Ausge-Tweakt
Mit Administrator-Rechten ausgestattet, können Sie allen normalen Benutzern auf Ihrem System verbieten, REG-Dateien, Regedit und beispielsweise das Konfigurations-Tool Tweak UI aufzurufen. Klicken Sie dazu auf "Start, Ausführen", und geben Sie "gpedit.msc" ein. Im Bereich "Benutzerkonfiguration" öffnen Sie anschließend die Gruppenrichtlinie "Administrative Vorlagen\System"; hier aktivieren Sie den Eintrag "Zugriff auf Programme zum Bearbeiten der Registry verhindern". Diese Änderung greift sofort – ohne Windows- Neustart.

Auslagerungsdatei teilen
Wenn in Ihrem PC mehrere Festplatten stecken, können Sie unter Windows 2000 und XP die Auslagerungsdatei darauf verteilen und so die Systemleistung verbessern. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, dann auf „Eigenschaften, Erweitert, Systemleistung, Einstellungen“. Hier wählen Sie die Registerkarte „Erweitert“ und klicken unter „Virtueller Arbeitsspeicher“ auf „Ändern“. Verteilen Sie hier die Auslagerungsdatei – am besten auf Festplatten, die weder das System noch häufig benutzte Anwendungen enthalten. Insgesamt sollten 512 bis 1024 MB ausreichen.

Autoplay-Filter erweitern
Wenn auf Ihrem System die Autoplay-Funktion aktiv ist, dann sucht Windows nach dem Einlegen einer CD oder DVD nach der Textdatei Autorun.INF. Darin steht hinter dem Eintrag "OPEN=", welche Datei ausgeführt werden soll. Sie können einen Filter setzen, um das für bestimmte Dateien zu verhindern. Starten Sie Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Auto playHandlers\CancelAutoplay\Files\". Hier finden Sie bereits eine Liste mit Dateien und Dateitypen, deren Ausführung verhindert wird. Um selbst einen Eintrag hinzuzufügen, legen Sie eine neue Zeichenfolge an und geben als Namen die betreffende Datei an. Sie können auch Platzhalter wie "*" verwenden. Als Wert für die Zeichenfolgen tragen Sie nichts ein.

Benutzerordner: Software-Hänger
Unerklärliche System-Denkpausen und Software-Aussetzer können eine ganz simple Ursache haben: Fast jede Anwendung checkt beim Start, beim Öffnen und Schließen von Dateien die in der Registry eingetragenen Benutzerordner unter "Hkey_ Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders". Haben Sie einen oder mehrere dieser Ordner irgendwann auf ein Netzlaufwerk oder ein externes (USB-)Laufwerk verschoben, das inzwischen nicht mehr existiert, suchen Software und Windows dort vergeblich. Also: Tragen Sie umgehend wieder existierende, am besten lokale Ordner ein!

Bild- und Faxanzeige
Die "Windows Bild- und Faxanzeige", die als "Vorschau" im Explorer-Kontextmenü von Bilddateien erscheint, eignet sich im Normalfall nur als einfacher Viewer. Ausnahme ist das Format TIF beziehungsweise TIFF. Bei Dateien dieses Formats bietet das Zubehör einige zusätzliche Schaltflächen, die insbesondere das Hervorheben, farbige Markieren und das Einfügen von Textnotizen erlauben. Auf einem Rechner ohne externe Bildbearbeitung können Sie sich daher behelfen, eine Bilddatei mit dem Button "Speichern unter" zunächst in das TIF-Format zu konvertieren und danach weiter zu bearbeiten.

Bilder drehen
Sobald Sie den Explorer in die Miniaturansicht schalten, können Sie Bilder über das Kontextmenü drehen - besonders nützlich, wenn Sie Bilder von einer Digitalkamera holen. Das funktioniert bei den Formaten BMP, DIB, EMF, GIF, JPG und PNG. Die Korrektur gilt nicht nur für die Ansicht, sondern für die Datei.

Bildgröße automatisch
Sie machen öfter Screenshots und möchten diese mit dem Windows-Zubehör Paint abspeichern, indem Sie sie über die Zwischenablage einfügen. Sind die Bilder jedoch kleiner, als die Paint-Voreinstellungen vorsehen, passt sich die Bildgröße nicht automatisch an.
 Durch einen kleinen Trick zwingen Sie Paint dazu, die Bildgröße jedes Mal automatisch anzupassen. Sie brauchen nur im Menü "Bild" auf "Attribute" zu gehen und die Maßeinheit auf "Pixel" zu stellen. Danach geben Sie unter "Breite" und "Höhe" jeweils den Wert "1" ein und bestätigen mit "OK".

Boot.INI kaputt: Die Rettung (XP)
Windows startet nicht mehr - die Boot.INI ist defekt und der NT-Loader (Ntldr) wird nicht mehr gefunden. Hier hilft das Booten via Installations-CD. Dort erhalten Sie die Option, die Wiederherstellungskonsole zu starten, die den Befehl "Bootcfg" anbietet: bootcfg /rebuild sucht die installierten NT-Systeme (2000/XP) und schreibt dann eine neue Boot.INI. Falls Windows 9x/ME vorhanden ist, tragen Sie das später unter Windows XP manuell in der Boot.INI nach, indem Sie als letzte Zeile etwa c:\bootsect.DOS="Windows 98" einfügen. Die Bootsektor-Datei kann sich je nach Partitionierung statt auf C: auch auf einem anderen Laufwerk befinden.

Caps Lock mit Ton
Damit Sie nicht ungewollt in Großbuchstaben weiterschreiben, weil Sie versehentlich auf die Caps Lock-Taste gekommen sind, können Sie diesen Tastendruck mit einem Ton unterlegen. Öffnen Sie dazu die Option Eingabehilfen in der Systemsteuerung, und aktivieren Sie die Klickbox neben Statusanzeige aktivieren. Ab jetzt piept Ihr Rechner jedes Mal, wenn Sie Caps Lock, Num Lock oder Rollen drücken.

Darstellung in der Hilfe vergrößern
Mit gedrückter <Strg>-Taste und Drehen am Mausrad ändern Sie nicht nur die Schriftgröße im Internet Explorer. Auch die HTML-basierten Texte in CHM-Hilfedateien reagieren in gleicher Weise auf diese Kombination von Tastendruck und Mausaktion.

Dateinamen mit Leerzeichen auflisten
Sie möchten mit dem Dir-Befehl auf der Kommandozeile nur Dateinamen anzeigen, die ein Leerzeichen im Namen haben. Dabei hilft der bekannte Platzhalter *, mit dem Sie die Dateilisten nach bestimmten Namen filtern: Der Befehl dir "* *" listet alle Dateinamen mit Leerzeichen im Namen auf.

Defrag gesprächig
Das XP-Defragmentier-Tool kann mehr, als nur Datenklötzchen sortieren. Es liest eine ganze Menge Informationen über eine gewählte Partition aus, an die Sie sonst nur ganz schwer gelangen. Öffnen Sie ein Kommandozeilen- Fenster, und geben Sie
defrag c: -a -v
ein. Sie erhalten unter anderem die Cluster-Größe auf dem angegebenen Laufwerk oder die Gesamtzahl der gespeicherten Dateien und Ordner.

Desktop frei
Falls Sie Ihren Desktop vor lauter Fenstern nicht mehr sehen können, drücken Sie einfach die Tastenkombination <Win>-<D>. Das bringt den Desktop in den Vordergrund. Wenn Sie den Hotkey erneut drücken, stellt der Explorer die minimierten Fenster wieder her.

Detail-Spalten
Die Ansichtsoption "Details" hat neben den Standardspalten "Name", "Größe", "Typ" und "Geändert am" eine ganze Reihe weiterer Datei-Infos im Angebot. Nach Rechtsklick auf einen Spaltenkopf und der Option "Weitere" (Windows 2000: "Mehr") finden Sie vor allem spezielle Infos zu Musik- und Bildformaten. Wenn Sie eine Spalte wie "Jahr" oder "Abmessungen" auswählen, können Sie den Ordner auch nach diesem Kriterium sortieren. Zusätzliche Spalten lohnen sich aber nur, wenn Ihre Musik- oder Bilddateien diese Infos tatsächlich enthalten.

Details ohne Namen
In der Ansicht „Details“ können Sie alle möglichen Spalten ein- und ausblenden, aber sicher nicht die entscheidende Spalte „Name“. Wenn sie dennoch fehlt, steckt wohl ein kreativer Kollege dahinter: Über das Explorer-Menü „Ansicht, Details auswählen“ kann man die Spalte „Name“ auf die minimale Breite von „1“ Pixel reduzieren. Die Folge: Die Spalte ist unsichtbar. Wenn dieser kleine Anschlag dann noch über „Extras, Ordneroptionen, Ansicht“ für alle Ordner übernommen wurde, müssen Sie auf demselben Weg zu einer vernünftigen Spaltenbreite zurückkehren, um wieder eine brauchbare Detailansicht zu erhalten.

Effekte einfrieren
Sie können Veränderungen an den Übergangseffekten für Menüs und Quick-Infos dauerhaft verbieten. Starten Sie dazu Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel
„Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Policiesxplorer“.
Legen Sie hier einen neuen DWORD-Eintrag mit dem Namen „NoChangeAnimation“ und dem Wert „1“ an. Wenn Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf eine freie Desktop-Stelle klicken, „Eigenschaften, Darstellung“ wählen und auf „Effekte“ klicken, ist der oberste Punkt samt Klickbox ausgegraut.

Eigenschaften oben
Um an die Eigenschaften eines gerade im Windows-Explorer geöffneten Ordners zu kommen, müssen Sie nicht extra eine Verzeichnisebene höher gehen. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf das unscheinbare Ordner-Icon in der linken oberen Ecke des Explorer-Fensters.

Explorer-Schalter (XP)
Wenn Sie mit einem Link, einer Script- oder einer Batchdatei den Explorer auf oberster Dateiebene, also mit der „Arbeitsplatz“-Ansicht starten möchten, verwenden Sie den Befehl
explorer
oder explorer /n. Mit „explorer /e,“ erreichen Sie das Gleiche, bekommen aber zusätzlich eine Ordneransicht im linken Fenster. Wesentlich ist in allen Fällen das abschließende Komma, das Sie auch durch ein Gleichheits- oder Anführungszeichen ersetzen können. Einen bestimmten Ordner rufen Sie mit „explorer <Pfad>“ auf. Mit „explorer .“ erreichen Sie den gerade aktuellen Ordner, mit „explorer ..“ das übergeordnete Verzeichnis.

Wenn Sie mit einem Link, einer Script- oder einer Batchdatei den Explorer auf oberster Dateiebene, also mit der „Arbeitsplatz“-Ansicht starten möchten, verwenden Sie den Befehl
explorer
oder
explorer /n. Mit „explorer /e,“ erreichen Sie das Gleiche, bekommen aber zusätzlich eine Ordneransicht im linken Fenster. Wesentlich ist in allen Fällen das abschließende Komma, das Sie auch durch ein Gleichheits- oder Anführungszeichen ersetzen können. Einen bestimmten Ordner rufen Sie mit „explorer <Pfad>“ auf. Mit „explorer .“ erreichen Sie den gerade aktuellen Ordner, mit „explorer ..“ das übergeordnete Verzeichnis.

Farben zurücksetzen
Wenn Sie unter "Eigenschaften von Anzeige, Darstellung" an den Farbeinstellungen herumgespielt haben, stellen Sie unter Umständen fest, dass einzelne Elemente unlesbar geworden sind. Ist Ihnen die Rückkehr zu einer übersichtlichen Darstellung über die einzelnen Elemente zu umständlich, bleiben zwei Wege: Über die Registerkarte "Designs" desselben Dialogs können Sie eine Standardoptik auswählen. Wenn Sie ein eigenes Design gespeichert haben und dessen Merkmale (Wallpaper, Sound, Cursor, Desktop-Icons) beibehalten wollen, können Sie die verstellten Farben über die Registry löschen. Der Schlüssel lautet "Hkey_Current_User\Control Panel\Colors". Weg damit - und alle selbst definierten Farben des aktuellen Designs verschwinden, während alle anderen Einstellungen erhalten bleiben.

FAT nach NTFS konvertieren
Wenn Sie ausschließlich NT-Systeme wie Windows 2000 oder XP verwenden, können Sie auf allen Partitionen das NTFS-Dateisystem verwenden. FAT(32) lässt sich ohne Datenverlust in NTFS konvertieren. Alles, was Sie dafür brauchen, liefern Windows 2000, XP und Vista mit.
Klicken Sie auf "Start, Ausführen", und geben Sie "cmd" ein, um ein Kommandozeilenfenster zu öffnen. Hier geben Sie
convert Laufwerk: /fs:ntfs
ein. Laufwerk ersetzen Sie durch den tatsächlichen Buchstaben des zu konvertierenden Laufwerks.

Fehlende Treiber
Nach einer Windows-Neu-Installation können die Plug&Play-Mechanismen in aller Regel nicht sämtliche Treiber einbinden. Insbesondere Onboard-Komponenten, etwa ein Soundchip, erscheinen dann im Geräte-Manager mit Ausrufezeichen und funktionieren nicht. Diese Treiber können Sie mit Hilfe der mit PC oder Notebook gelieferten CD nachinstallieren. Notfalls hilft der Download des Treiberpakets von der Hersteller-Site, wobei Sie aber sorgfältig auf die genaue Modellbezeichnung und das Betriebssystem achten müssen.

Festplatten abschalten
Das Power-Management von Windows 2000 und XP erlaubt es, Festplatten nach einem bestimmten Zeitraum abzuschalten, in dem der Benutzer nicht aktiv war. Das schont die Mechanik und spart zudem Strom. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung, und rufen Sie dort die Energieoptionen auf. Auf der Registerkarte „Energieschemas“ können Sie neben „Festplatten ausschalten“ die Wartezeit einstellen, bis die Platten abgestellt werden. Der Eintrag gilt immer für sämtliche Festplatten.

Firewall abstellen (XP SP2)
Wenn Sie die Firewall von Windows XP mit Service Pack 2 schnell per Kommandozeile deaktivieren möchten, klicken Sie auf „Start, Ausführen“, und geben Sie den Befehl „netsh firewall set opmode disable“ ein. Um sie wieder einzuschalten geben Sie an selber Stelle den Befehl „netsh firewall set opmode enable“ ein. Sie können sich auch die aktuelle Konfiguration der Firewall anzeigen lassen. Starten Sie dazu ein Kommandozeilenfenster, und geben Sie den Befehl „netsh firewall show config“ ein.

Freecell: Asse aufdecken
Das Windowseigene Kartenspiel Freecell (Freecell.EXE) zeigt nur die oberste Karte jedes Kartenstapels komplett an. Trotzdem kann man auch die unteren Karten jedes Stapels erkennen - mit einer Ausnahme: Bei den Assen erkennen Sie nur, ob sie rot oder schwarz sind, das Zeichen ist von der darüber liegenden Karte verdeckt. Wenn Sie für den weiteren Spielverlauf trotzdem wissen wollen, welches As wo liegt, gelingt das so: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den sichtbaren Teil des gewünschten Asses - schon zeigt Freecell die ganze Karte an.

Freigaben stoppen
Um alle Netzfreigaben sofort mit einem einzigen Befehl zu stoppen, können Sie im Kommandointerpreter Cmd.EXE oder unter „Start, Ausführen“ das Kommando „net stop server“ verwenden. Alle Netzwerkrechner, die derzeit Freigaben auf Ihrem PC nutzen, werden dabei angezeigt. Um die Server-Dienste später wieder zu starten, verwenden Sie „net start server“.

FTP-Server
Unter Windows XP und Vista können Sie einen FTP-Server wie einen lokalen Ordner darstellen und benutzen. Dazu legen Sie einfach eine neue Verknüpfung an. Als Ziel geben Sie beispielsweise an: explorer.exe ftp://192.168.11.67. Die Eingabe der IP-Adresse eignet sich dann, wenn es sich um eine feste IP handelt. Andernfalls verwenden Sie besser den Host-Namen. Wenn der FTP-Server zum Zugang einen Benutzernamen und ein Kennwort verlangt, können Sie auch dies gleich in der Verknüpfung angeben: explorer.exe ftp://:@192.168.11.67 Statt und tragen Sie die tatsächlichen Zugangsdaten ein.

Hintergrundbild bearbeiten (Vista)
Sie möchten ein Hintergrundbild vor dem Einsatz noch bearbeiten. Dazu müssen Sie unter Vista nicht mehr den Wallpaper-Ordner aufsuchen. Im Dialog "Desktophintergrund" können Sie jedes Bild aus dem entsprechenden Standardordner rechts anklicken und mit "Öffnen" oder "Öffnen mit" direkt an eine Bildbearbeitung schicken. Wenn Sie fertig sind, speichern Sie das Bild im selben Ordner und wählen es im erwähnten Dialog per Klick als Hintergrundmotiv.

Hotkeys für Programme vergeben
Sie wollen häufig benötigte Programme schneller starten - per Hotkey. Suchen Sie dazu den betreffenden Anwendungs-Link im Start-Menü, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon, und wählen Sie Eigenschaften. Unter Tastenkombinationen tragen Sie den gewünschten Hotkey ein - etwa eine Kombination aus Strg-Alt oder Strg-Shift und einem Buchstaben, einer Zahl oder einem anderen Zeichen. Solche Hotkeys führt Windows allerdings nur aus, wenn sich die Verknüpfung im Start-Menü oder auf dem Desktop befindet.

Icons für Ordner
Wenn Sie unter Windows XP einem Ordner via „Eigenschaften, Anpassen“ ein „Anderes Symbol“ zuweisen wollen, behauptet der Explorer, dass Sie hierfür die „Allgemeinen Aufgaben“ aktivieren müssen. Bestätigen Sie zunächst, dass Sie damit einverstanden sind, selbst wenn Sie die klassische Ansicht bevorzugen. Nachdem Sie Ihre Ordner-Icons vergeben haben, stellen Sie unter den Ordneroptionen wieder auf „Herkömmliche Windows-Ordner“. Die Icons bleiben weiterhin erhalten.

Ins Blaue hinein
Gemäß Voreinstellung zeigt Windows XP bei einem Absturz keinen Blue Screen, sondern startet sofort neu, was die Fehlersuche in der Regel erschwert. Gerade vor größeren Veränderungen sollten Sie in der Systemsteuerung die Option "System, Starten und Wiederherstellen, Einstellungen, Automatisch neu starten" unbedingt deaktivieren. Der Blue Screen gibt mit seiner Fehlermeldung zumindest einen Anhaltspunkt für den Grund des Absturzes.

Kennwort fixieren
Wenn Sie Administrator eines Mehrbenutzer-Systems sind, können Sie den eingeschränkten Benutzern verbieten, das eigene Anmeldekennwort zu verändern. Öffnen Sie dazu ein Kommandozeilen-Fenster, und geben Sie den Befehl „net user <Benutzername> passwordchg:no“ ein. Theoretisch können Sie den Befehl auch auf andere Admin-Konten anwenden – die können sich jedoch über den Befehl „net user <Benutzername> password chg:yes“ das Recht wieder erteilen. Eingeschränkte Benutzer haben hingegen keinen Zugriff auf diese Funktion des Net-Befehls.

Kleines Clipboard-Tool (Vista, Server 2003)
Unter Vista können Sie die Ausgabe von Kommandozeilen-Tools direkt in die Zwischenablage schreiben. Das kleine, neue Tool heißt Clip. EXE und arbeitet mit folgender Syntax (Beispiel):
dir /s | clip
Die Liste des DIR-Befehls landet danach automatisch in der Zwischenablage und kann dann mit Strg-V in jedem Text-Editor bearbeitet werden. Mit Windows XP ist das Clip-Tool von Vista nicht kompatibel, jedoch funktioniert dort die Version von Windows Server 2003.

Kompakte Lautstärke
Sie können den Windows-Dialog „Lautstärkeregelung“ kompakter darstellen, wenn Sie nach seinem Aufruf Strg-S drücken. Zur normalen Ansicht kehren Sie über dieselbe Tastenkombination zurück.

MAC-Adresse auslesen
Wenn Sie für Netzwerkkonfigurationen die physikalische MAC-Adresse (Media Access Control) einer Netzwerkkarte, eines Routers oder eines anderen Gerätes herausfinden möchten, können Sie das mit dem Befehl "Arp" (Address Resolution Protocol) erledigen. Öffnen Sie dazu eine Kommandozeile, und geben Sie die beiden Befehle ping <IP-Adresse> arp -a <IP-Adresse> ein. Statt <IP-Adresse> verwenden Sie die IP des gesuchten Gerätes. Als Ergebnis liefert Ihnen das Tool die physikalische Adresse zurück. Die MAC-Adresse der Netzwerkkarte des lokalen PCs können Sie damit nicht ermitteln. Diese gibt aber der Befehl "ipconfig /all" als "Physikalische Adresse" aus.

Markierung umkehren
Wenn Sie in einem Explorer-Fenster bis auf wenige Dateien alle markieren möchten, ist es einfacher, umgekehrt vorzugehen: Markieren Sie die wenigen, die Sie nicht benötigen, und nutzen Sie dann den Menü-Eintrag "Bearbeiten, Markierung umkehren".

Mehr Fensterplätze
Wenn Sie sehr viele Fenster geöffnet haben, werden die zugehörigen Taskleisten/Schaltflächen schnell sehr klein und unübersichtlich. Deutlich mehr Platz erhalten Sie, wenn Sie die Taskleiste an den rechten oder linken Bildschirmrand ziehen. Dadurch werden die Elemente unter- statt nebeneinander platziert. Um die Taskleiste zu verschieben, klicken Sie am besten mit der linken Maustaste auf die Uhr und ziehen die Leiste bei gedrückter Taste an den gewünschten Bildschirmrand.

Mehrere Ordner anlegen
Der Konsolenbefehl "md" von Windows 2000/XP kann gleich mehrere Ordner in einem Kommando anlegen. Beispielsweise erstellt "md foo bar" die Ordner "foo" und "bar" auf der gleichen Ebene. Dagegen produziert "md foo\bar" eine Verzeichnisstruktur.

Menüpunkt "Ausführen" einblenden
Unter Windows XP können Sie "Start, Ausführen" für den Aufruf von Programmen verwenden, für die es keine Verknüpfung im Startmenü gibt. Bei Vista hat Microsoft diesen Menüpunkt entfernt. Sie können ihn aber wieder einblenden. Gehen Sie im Kontextmenü des Startknopfes auf "Eigenschaften" und dann auf die Registerkarte "Startmenü". Klicken Sie auf "Anpassen", und aktivieren Sie die Klickbox vor "Befehl Ausführen". Unter beiden Systemen können Sie auch die Tastenkombination "<Win>-<R>" verwenden, um den "Ausführen"-Dialog zu starten.

Menüs wieder einblenden
Microsoft hat unter Vista versucht, die Bedienung einiger Programme übersichtlicher zu gestalten. Bei Explorer, Internet Explorer und Windows Media Player sind nun die Bedienelemente auf das Nötigste reduziert, die bisherigen Menüleisten sind ausgeblendet. Um sie auf den Schirm zu holen, genügt ein Druck auf die Alt-Taste. Wenn Sie die Menüs aber dauerhaft einblenden möchten, gehen Sie im Windows-Explorer auf "Organisieren, Layout, Menüleiste", im Internet Explorer auf "Ansicht, Symbolleisten, Menüleiste". Im Media Player wählen Sie "Ansicht, Klassische Menüs" oder verwenden die Tastenkombination Strg-M.

Minimieren und zurück
Der Hotkey Win-M zum Minimieren aller Fenster dürfte den meisten Anwendern geläufig sein. Doch wie stellt man alle vorher geöffneten Fenster anschließend wieder her? Hier hilft Win-Shift-M. Diese beiden Hotkeys sind schneller und zuverlässiger als das fast funktionsgleiche Win-D, das zusätzlich die Desktop-Icons kurz ausblendet und auffrischt.

MSI-Archive entpacken
Wenn Sie Microsoft-Installer-Archive (MSI) entpacken möchten, ohne sie zu installieren, weil Sie zum Beispiel nur eine einzelne Datei benötigen, dann klicken Sie auf "Start, Ausführen" und geben msiexec /a "QUELLE" /qn TARGETDIR="ZIEL" ein. Dabei ist QUELLE der Pfad des MSI-Archivs und ZIEL der Pfad des Ordners, in den Sie das Archiv entpacken wollen. Sollte dieser Zielordner noch nicht existieren, wird er automatisch angelegt.

Netzwerkdiagnose
In Windows XP ist mit Netsh.EXE ein nützliches Diagnose- und Konfigurations-Tool für das Netzwerk integriert. Damit können Sie etwa eine falsch konfigurierte XP-Firewall mit einem einzigen Befehl („netsh firewall reset“) auf den Standard zurücksetzen. Zur Diagnose verwenden Sie am besten den Befehl „netsh diag gui“, der eine grafische Oberfläche startet. Dort stellen Sie unter „Überprüfungsoptionen festlegen“ die gewünschten Optionen ein. Nach dem Check erhalten Sie eine Ergebnisseite, die Erfolge oder Misserfolge der einzelnen Tests vermerkt.

Netzwerkumgebung (Vista)
Die Netzwerkumgebung wurde in Vista renoviert. Im Explorer trägt sie jetzt schlicht den Namen "Netzwerk". Der auffälligste Unterschied: Alle Netzwerkdienste erscheinen jetzt in einer einzigen, langen Liste statt wie bisher in einem Baum unter "Gesamtes Netzwerk". Wer nur eine bestimmte Arbeitsgruppe sehen will, kann die Anzeige aber über das Suchfeld des Explorers filtern. Ebenfalls neu ist, dass der Explorer jetzt alle Dienste im Netz anzeigt. Es tauchen also nicht nur PCs mit Freigaben, sondern beispielsweise auch Router, NAS-Geräte und Multimedia- Server auf. Dafür hat Microsoft aber die Kommentarspalte weggelassen. Diese können Sie jetzt nur noch auf der Kommandozeile über den Befehl "net view" einsehen.

NTFS-Komprimierung
Compact.EXE auf Kommandozeile eignet sich nicht nur besser als der Explorer zum (De-)Komprimieren, sondern auch zur Kontrolle: compact /s:c:listet alle Dateien auf und zeigt den summarischen Platzgewinn. Um die Ausgabe auf die komprimierten Dateien und deren Komprimierungsverhältnis zu reduzieren, hilft ein "Find"-Filter compact /s:. | find " "zu 1 C"

Öffnen statt Suchen
Wenn Sie im Windows-Explorer einen Ordner oder ein Laufwerk anklicken und sich statt des üblichen Explorer-Fensters der "Suchen"-Dialog öffnet, dann liegt ein Fehler in der Registry vor. Starten Sie Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel "Hkey_ Classes_Root\Directory\shell\". Geben Sie, falls nicht bereits geschehen, der Standard-Zeichenfolge den Wert "none" (ohne Anführungszeichen). Öffnen Sie dann den Schlüssel "Hkey_ Classes_Root\Drive\shell" und tragen für die Standard-Zeichenfolge ebenfalls den Wert "none" ein. Zuletzt öffnen Sie den Schlüssel "Hkey_Classes_Root\Folder\shell\" und löschen hier den Wert der Standard-Zeichenfolge. Nach einem Neustart sollte der Explorer wieder richtig funktionieren.

Parameter auflisten
Mit dem systemeigenen Tool Wmic können Sie sich unter Windows XP Pro und Server 2003 unter anderem die Kommandozeilen-Parameter aller laufenden Prozesse anzeigen lassen. Starten Sie dazu einfach Cmd.EXE, und geben Sie im Kommandozeilen-Fenster den Befehl „wmic process get caption,commandline“ ein.

Pfad in der Taskleiste
Die Adressleiste des Explorers binden Sie in die Taskleiste ein, indem Sie rechts auf diese klicken und "Symbolleisten, Adresse“ wählen. Um die Adressleiste benutzen zu können, ziehen Sie sie mit der Maus groß. Unter Windows XP deaktivieren Sie zuvor "Taskleiste fixieren“.

Pfad in die CMD-Box (Vista)
Bei allen Windows-Versionen vor Vista können Sie Dateien und Ordner aus dem Explorer einfach per Drag & Drop in das Kommandozeilenfenster ziehen und erhalten dort die komplette Pfadangabe.
 In Windows Vista ist diese praktische Funktion aus „Sicherheitsgründen“ deaktiviert. Einzige Abhilfe: Sie drücken Shift und klicken im Explorer mit der rechten Maustaste das gewünschte Objekt an. Nun wählen Sie „Als Pfad kopieren“. Nach einem Rechtsklick in das Fenster der Kommandozeile wählen Sie „Einfügen“.

Pfadangaben in der Taskleiste
Wenn mehrere Explorer-Fenster geöffnet sind, gruppiert Windows die Schaltflächen in der Taskleiste automatisch. Das spart Platz, macht es jedoch schwierig, bei mehreren gleichnamigen Ordnern das richtige Verzeichnis anzusteuern.
Besser gehts, wenn Sie sich den ganzen Pfad anzeigen lassen. Dazu gehen Sie auf "Extras, Ordneroptionen, Ansicht" und aktivieren die Klickbox vor "Vollständigen Pfad in der Titelleiste anzeigen".

Plattenschlaf
Um eine Lärmquelle zu beseitigen oder auch um die Festplatten zu schonen, können Sie unter den „Energieoptionen“ der Systemsteuerung festlegen, dass sich die Platten nach einer bestimmten Zeit automatisch abschalten. Oft lassen sich die Laufwerke aber danach nur noch durch lokale Aktionen mit der angeschlossenen Tastatur oder Maus aktivieren. Wenn ein anderer PC übers Netz zugreift, schlafen die Platten weiter. Mit Software-Mitteln ist das meist nicht zu beheben: Entweder die Hauptplatine und die sonstige Hardware unterstützen die Funktion, beim Netzzugriff die Festplatten automatisch aufzuwecken sowie den Standby-Modus zu beenden – oder eben nicht. Auch die viel versprechende Bios-Option „Wake on LAN“ (oder ähnlich lautend) hilft hier nicht weiter. Gleiches gilt für spezielle Netzwerk-Tools wie Wakeup 1.0.

Probleme mit CHM-Dateien
Bei CHM-Hilfedateien aus dem Internet ist der AES-Mechanismus besonders lästig. Selbst wenn Sie die Sicherheitswarnung mit dem Befehl "Öffnen" weggeklickt haben, starten die kompilierten Hilfedateien nicht korrekt: Sie können zwar im Inhalt und im Index blättern, doch im Textfenster steht immer nur "Die Seite kann nicht angezeigt werden" oder "Aktion abgebrochen". Um solche Dateien zu benutzen, müssen Sie den beim Download erstellten Stream entfernen. Am einfachsten geht das, indem Sie das Kontextmenü der fraglichen Datei öffnen, unter "Eigenschaften, Allgemein" den Button "Zulassen" drücken und dann mit "OK" bestätigen. Wenn Sie den Button "Zulassen" aufgrund einer Windows-Sicherheitsrichtlinie nicht vorfinden, helfen auch andere Maßnahmen, die in den Haupttipps zur AES-Sicherheitsfunktion kurz skizziert sind.

Radikaler Schalter
Die Systemwiederherstellung von Windows XP enthält einige versteckte Schalter. Das zuständige Programm unter %windir%\System32\Restore heißt Rstrui.EXE und zeigt nach „<Pfad>\rstrui.exe /b“ oder „<Pfad>\rstrui.exe /c“ das Datum des letzten Wiederherstellungsvorgangs an – sofern jemals einer stattgefunden hat. Nach dem Befehl „<Pfad>\rstrui.exe /v“ startet die Systemwiederherstellung sofort – ohne Nachfrage und ohne Eingriffsmöglichkeit für den Anwender. Achtung: Bei nicht gespeicherten Dateien bringt Windows zwar noch eine kurze Rückfrage. Doch wenn Sie diese nicht sehr flott bejahen, sind die Daten weg ...

Regedit-Schalter
Regedit.EXE akzeptiert neben /m eine Reihe nützlicher Schalter. regedit /e exportiert im Unicode-Format, während regedit /a das Ansi-Format ausgibt, das für die Weiterbearbeitung oft handlicher ist. regedit /s importiert die Werte der angegebenen REG-Datei ohne Rückfrage und ist insbesondere für Scripts unentbehrlich.

Sein und Haben
Falls Sie als Administrator wegen fehlender NTFS-Zugriffsrechte nicht mehr an bestimmte Ordner kommen, müssen Sie deren Besitz übernehmen. Bei XP Home starten Sie dazu erst "abgesichert", unter XP Professional schalten Sie in den Ordneroptionen die "Einfache Dateifreigabe" ab. Klicken Sie dann den Ordner rechts an, und gehen Sie auf "Eigenschaften, Sicherheit, Erweitert". Klicken Sie auf "Besitzer", wählen Sie bei den Benutzern sich selbst aus, und markieren Sie "Besitzer der Objekte und untergeordneten Container ersetzen".

Sichern, um zu vergessen
Sie vergessen gelegentlich Ihr Logon-Kennwort und wollen sichergehen, sich nach dem Urlaub wieder anmelden zu können? Unter Windows XP können Sie eine Diskette anlegen, mit deren Hilfe sich das Kennwort zurücksetzen lässt. Öffnen Sie in der Systemsteuerung die "Benutzerkonten". Wählen Sie Ihr Konto und dort "Vergessen von Kennwörtern verhindern". Folgen Sie den Anweisungen. Wenn Sie später Ihr Kennwort zurücksetzen möchten, geben Sie ein falsches Kennwort ein und wählen in der Pop-up-Meldung die "Kennwortrücksetzdiskette" aus.

Start-Menü
Nach Rechtsklick auf „Start“ und „Öffnen" kommen Sie nicht annähernd an alle Links Ihres Start-Menüs. Das liegt daran, dass dieser Weg nur zum Startmenü-Ordner des aktuellen Users führt. Die restlichen, global für alle System-Konten geltenden Links sind ebenfalls nach Rechtsklick auf „Start“ zu erreichen, indem Sie die Option „Öffnen – Alle Benutzer“ wählen. Den Explorer müssen Sie nur bemühen, wenn Sie die individuellen Start-Menü-Einträge eines anderen Kontos aufsuchen wollen. Diese liegen standardmäßig unter „C:\Dokumente und Einstellungen\<Konto>\Startmenü“.

Startmenü erweitern
Wenn Sie das Standard-XP-Startmenü verwenden und dann im Explorer mit der rechten Maustaste eine EXE-Datei anklicken, finden Sie den Eintrag „An Startmenü anheften“ mit dem Sie einen Link zur Datei im Startmenü ablegen können. Sie können diesen Kontextmenü-Eintrag auch für alle anderen Dateitypen nutzen, wenn Sie die <Shift>-Taste gedrückt halten, während Sie die Datei rechts anklicken. Um den Eintrag ebenfalls für Ordner zu aktivieren, ist ein Eingriff in die Registry nötig. Starten Sie dazu Regedit und öffnen Sie den Schlüssel „Hkey_Classes_Root\Shellex\ContextMenuHandlers“. Legen Sie hier einen neuen Unterschlüssel mit dem Namen „{a2a9545da0c2-42b4-9708-a0b2badd77c8}“ an. Nun können Sie den Kontextmenüpunkt bei gedrückter <Shift>-Taste auch für Ordner nutzen.

Stille Fehler (XP)
Sie können unter Windows XP die lästige Fehlerberichterstattung deaktivieren, die bei diversen Anwendungsfehlern und Abstürzen erscheint. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, gehen Sie auf „Eigenschaften“, und öffnen Sie die Registerkarte „Erweitert“. Jetzt klicken Sie rechts unten auf den Button „Fehlerberichterstattung“ und wählen im Folgedialog die Option „Fehlerberichterstattung deaktivieren“.

Stumme Profile (XP)
Ihr PC steht in einem Raum, in dem es ruhig zugehen soll. Er soll also nicht jede Aktion mit einem Klang kommentieren. Sie können Ihr Windows so einstellen, dass bei jedem neu erstellten Konto die Systemsounds von vornherein deaktiviert sind.
Starten Sie dazu Regedit, öffnen Sie den Schlüssel „Hkey_Users\.Default\AppEventsSchemes“, und geben Sie der Standard-Zeichenfolge den Wert „.NONE“.
Wenn Sie diese Einstellung wieder rückgängig machen möchten, tragen Sie den Wert „.Default“ ein.
Übrigens: Um das Soundschema des eigenen Kontos stumm zu schalten, öffnen Sie die Systemsteuerung, wählen „Sounds und Audiogeräte“, öffnen die Registerkarte „Sounds“ und wählen unter „Soundschema“ die Option „Keine Sounds“.

Suchen nach Text
Anders als bei früheren Windows-Versionen ist die Suche nach Text ("Enthaltener Text") im Suchen-Dialog von Windows XP relativ unzuverlässig. Aus Leistungsgründen berücksichtigt XP nur Benutzerdateien (MS Office, HTML, Text, einige Multimedia-Formate). Ausführbare Dateien oder INF-Dateien etwa bleiben außen vor.

Suchen und Ansicht
Sofern Sie im "Suchen"-Dialog die erweiterten Optionen "Systemordner durchsuchen" und "Versteckte Elemente durchsuchen" aktiviert haben, sollten Sie eigentlich davon ausgehen können, dass der Dialog Ihnen nichts mehr vorenthält. Unter Umständen unterschlägt der Such-Assistent aber immer noch alle Ordner und Einzeldateien, welche sowohl das Hidden- als auch das System-Attribut tragen. Dies ist dann der Fall, wenn im Explorer unter "Extras, Ordneroptionen, Ansicht" folgende Standardeinstellung aktiviert ist: "Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)"

Systemsteuerung einschränken
Sie können Punkte in der Systemsteuerung ausblenden, um den Zugriff auf die zugehörigen Funktionen zu erschweren. Starten Sie Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel
„Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Policiesxplorer\DisallowCpl“.
Falls der Schlüssel „DisallowCpl“ nicht existiert, geben Sie ihn neu ein. Legen Sie hier neue Zeichenfolgen mit den Namen „1“, „2“, „3“ und so fort an. Tragen Sie als Wert jeweils den Namen gemäß Systemsteuerung ein. Nach dem nächsten Windows-Start werden diese Punkte nicht mehr angezeigt.

Taschenrechner
Beim Taschenrechner (Calc.EXE) von Windows XP ist - wie schon bei den Vorgängerversionen - Vorsicht geboten. Dieses Werkzeug aus dem Windows-Zubehör rechnet schon bei einfachen Aufgaben falsch, da es in der Standardansicht die Regel "Punkt vor Strich" nicht beherrscht. Wenn Sie also etwa "1 + 2 * 3" eintippen, rechnet der Taschenrechner strikt der Reihe nach zunächst 1+2, und nimmt dann erst das Ergebnis mal 3, zeigt also den Wert "9" an. Richtig wäre aber "7". Um in Zukunft vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein, stellen Sie am besten im Menü "Ansicht" dauerhaft die Option "Wissenschaftlich" ein, auch wenn Sie deren zusätzliche Funktionen nicht benötigen. In der wissenschaftlichen Ansicht beherrscht Calc die Regel "Punkt vor Strich" einwandfrei, jedoch fehlt hier die Prozent-Taste.

Task-Manager aufrufen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Task-Manager unter Windows aufzurufen: auf umständliche Weise, indem Sie auf „Start, Ausführen“ klicken und „Taskmgr“ eingeben, mit der Maus, indem Sie mit Rechtsklick auf die Taskleiste gehen und „Task-Manager“ wählen. Am einfachsten aber geht’s mit einem dieser Hotkeys: <Strg>-<Alt>-<Entf> oder <Strg>-<Shift>-<Esc>.

Task-Manager: Zwei Klicks entfernt
Den Task-Manager braucht man leider häufiger, als einem lieb ist, um störrische Anwendungen zu beenden oder um eine Erklärung zu finden, warum Windows wieder einmal so lahmt. Schneller als die Tastenkombination -- und der darauf folgende Klick auf "Task-Manager" ist ein Rechtsklick auf eine freie Stelle in der Taskleiste oder Systray und der Klick auf den Menü-Eintrag "Task-Manager".

Taskleiste verschieben (XP)
Die Windows-Taskleiste befindet sich standardmäßig ganz unten am Desktop, lässt sich mit der Maus aber auch an einen anderen Bildschirmrand verschieben. Wenn das nicht zu funktionieren scheint, müssen Sie zunächst nach Rechtsklick auf eine freie Stelle die Option "Taskleiste fixieren" deaktivieren. Auch danach bleibt die Leiste eventuell an Ort und Stelle, wenn Sie das Drag & Drop an einer ungeeigneten Stelle ansetzen - etwa innerhalb einer Symbolleiste wie der Schnellstartleiste. Am sichersten ist der Klick auf die Uhr im Systray. Ziehen Sie nun die Taskleiste an den gewünschten Rand.

Die Windows-Taskleiste befindet sich standardmäßig ganz unten am Desktop, lässt sich mit der Maus aber auch an einen anderen Bildschirmrand verschieben. Wenn das nicht zu funktionieren scheint, müssen Sie zunächst nach Rechtsklick auf eine freie Stelle die Option "Taskleiste fixieren" deaktivieren. Auch danach bleibt die Leiste eventuell an Ort und Stelle, wenn Sie das Drag & Drop an einer ungeeigneten Stelle ansetzen - etwa innerhalb einer Symbolleiste wie der Schnellstartleiste. Am sichersten ist der Klick auf die Uhr im Systray. Ziehen Sie nun die Taskleiste an den gewünschten Rand.

Taskmanager zurücksetzen
Der Taskmanager (<Strg>-<Alt>-<Entf>) merkt es sich, wenn Sie seine Einstellungen verändern. Wenn Sie ihn verkonfiguriert haben, können Sie mit einer einfachen aber undokumentierten Tastenkombination auf die Standardeinstellungen zurücksetzen. Klicken Sie dazu auf „Start, Ausführen“, geben Sie dort „Taskmgr“ ein (ohne Anführungszeichen), halten Sie die Tasten <Strg>-<Alt>-<Shift> gedrückt, und drücken Sie dann auf <Return>.

Umbenennen in Paaren
Sie möchten Paare von Dateien, etwa "Dateiname.JPG" und "Dateiname.TXT", umbenennen. In der Befehlszeile gelingt das mit dem Befehl "ren Dateiname.* Neuername.*", der auf diese Weise Dateien mit denselben Namen, aber unterschiedlichen Endungen erfasst.

Verschlüsseln verboten
Sie können den Anwendern die Möglichkeit entziehen, Dateien auf NTFS-Partitionen zu verschlüsseln. Starten Sie dazu über "Start, Ausführen" Gpedit.MSC, und klicken Sie dort auf "Computerkonfiguration, Windows-Einstellungen, Sicherheitseinstellungen, Richtlinien öffentlicher Schlüssel". Nach Rechtsklick auf den Unterschlüssel "Dateisystem wird verschlüsselt" finden Sie im Kontextmenü den Eintrag "Eigenschaften" und dort als einzige Option "Benutzer dürfen das verschlüsselnde Dateisystem verwenden". Deaktivieren Sie diese Einstellung.

Verzichtbare Thumbs
Windows legt in jedem Ordner eine versteckte Datei Thumbs.DB an, sobald Sie die Miniaturansicht aktivieren. Um das zu verhindern, klicken Sie auf "Extras, Ordneroptionen, Ansicht", aktivieren "Miniaturansichten nicht zwischenspeichern" und löschen die DB-Datei.

Welches Vista?
Wenn Sie zwei Vista-Installationen auf einem PC verwenden, meldet sich jede beim Booten als "Microsoft Windows Vista". Um die Unterscheidung zu vereinfachen, sollten Sie wenigstens einen der beiden Einträge umtaufen. Das aktuell laufende System im Bootmanager benennen Sie neu, indem Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl (Beispiel) bcdedit /set description "Vista Ultimate" eingeben. Das andere System können Sie ebenfalls umbenennen, müssen dabei aber nach "/set" die ID-Nummer des Systems angeben. Diese ermitteln Sie vorher mit "bcdedit".

Windows-Kalender (Vista)
Der Kalender aus dem Vista-Zubehör benutzt den iCalendar-Standard in Form von ICS-Dateien. Folglich können Sie damit die Kalenderdaten anderer Programme wie Rainlendar (Freeware) oder iCal (Apple) importieren ("Datei, Importieren") oder Web-Kalender abonnieren ("Freigabe, Abonnieren"), die diesen Standard verwenden. Beim Abonnieren benötigen Sie lediglich die vollständige http-Adresse des Web-Kalenders. Über den Import entsprechender ICS-Dateien lassen sich etwa auch die deutschen Feiertage und Schulferien einbinden (aktuell etwa Download ).

Windows-Öffnungszeiten (XP, 2000)
Als Administrator können Sie für Benutzerprofile den Zugang auf das System zeitlich begrenzen. Wenn Sie zum Beispiel dem Benutzer "Mitarbeiter“ den Zugang nur von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr erlauben möchten, dann rufen Sie aus dem Administrator-Profil mit "Start, Ausführen, CMD“ den Kommando-Interpreter auf und geben dort "net user Mitarbeiter /times:Mo-Fr,9-18“ ein. Unter dem Benutzerprofil "Mitarbeiter“ kann man sich dann nur zur erlaubten Zeit anmelden. Mit "net user Mitarbeiter /times:all“ heben Sie die Restriktion wieder auf.

Wortweise springen
In der Eingabeaufforderung können Sie mit den Pfeiltasten ein Wort vor- und zurückspringen, indem Sie die Strg-Taste gedrückt halten.

Zeit bis zum Check
Falls Windows XP ein Festplattenplattenproblem feststellt, bietet es beim Start 10 Sekunden lang eine Laufwerksüberprüfung an. Ist Ihnen dieses Intervall zu kurz, können Sie es auf der Kommandozeile mit em Befehl "chkntfs /T:SEKUNDEN" verändern.

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