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Dienstag, 25. September 2012

Minidump bei Bluescreens speichern

Minidump bei Bluescreens speichern

Pietro Scherer

Fehlerprotokoll bei Bluescreens automatisch speichern

Die berüchtigten Bluescreens sind der Schrecken jedes Computernutzers. Windows zeigt mitten in der Arbeit plötzlich einen blauen Bildschirm mit kryptischen Fehlermeldungen die keiner versteht und verabschiedet sich dann zum Neustart. Dann ist oft guter Rat teuer.
Windows kann in solchen Fällen automatisch Fehlerprotokolle erstellen (sogenannte Minidumps), die bei der späteren Analyse helfen. Die Protokollierung schwerwiegender Systemfehler muss jedoch erst einmal aktiviert werden. Dazu sind aber nur zwei kleine Einstellungen nötig. 

Und so geht's:
  • Drücken sie [Windows-Taste] + [Pause] - die Systemsteuerung - System öffnet sich
  • Wählen sie das Register »Erweitert« (XP), bzw. »Erweiterte Systemeinstellungen« (Vista / 7)
  • Klicken sie im Feld »Starten und Wiederherstellen« auf den Button »Einstellungen«
  • Aktivieren sie das Häkchen vor Ereignisse in das Systemprotokoll eintragen
  • Wählen sie aus »Debuginformationen speichern« die Option Kleines Systemabbild (64 KB)
Windows erzeugt nun bei allen Systemabstürzen automatisch eine Minidump Datei im ausgewählten Pfad.
Gründe für Bluescreens sind meist fehlerhafte Treiber, oder gar eine defekte Hardwarekomponente. Mit den Informationen des Minidump-Protokolls können sie sich dann auf die Suche nach der Ursache machen. Die Minidumps lassen sich mit Windows-Bordmitteln leider nicht direkt auslesen, es gibt neben den von Microsoft dafür vorgesehenen Debugging Tools zur Analyse jedoch auch kleine praktisch Helfer wie bsw. WhoCrashed oder BlueScreenView.

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